Geschichtliches

Der Name des Hauses entstand übrigens in Anlehnung an den großen Nachbarn, wo sich im Erdgeschoss das italienische Einrichtungsfachgeschäft "Casa Uno" befindet. Und neben das große Haus Nummer 1, passt das "Häuschen von Maria", wie die Inhaberin mit Vornamen heißt, hinsichtlich des Größenunterschiedes vortrefflich. Die Idee für den Namen hatte übrigens Thomas Niebuhr, ein Journalist der Norddeutschen Neuesten Nachrichten.

Inzwischen ist CASITA MARIA ein beliebtes Fotomotiv geworden. Nicht nur wegen der früher typischen Kleinteiligkeit des Gebäudes, sondern wegen der historischen Tür, die aufgearbeitet wurde. Die farbliche Abstimmung erfolgte - wie auch für das Haus selbst - mit den dafür zuständigen Fachfrauen aus dem Stadtplanungsamt. Und weil eine der beiden Sonnenblumen fehlte, schnitzte der pensionierte Lehrer, Schnitzer und Sprücheklopfer Hans Franke aus Lütten Klein ein Exemplar, das kaum von dem Original zu unterscheiden ist.
Zweimal öffnen die Besitzer ihre Türen für die Öffentlichkeit: Zur Kunstnacht im Sommer und zum "Tag des offenen Denkmals" am zweiten Sonntag im September."

CASITA MARIA befindet sich im Beginenberg. Im Mittelalter waren hier die seit 1279 in Rostock nachweisbaren Beginen (Beguinen) ansässig, ein religiöser Frauenorden ohne Pflicht zur Ablegung der Gelübde und mit starker Orientierung auf die Krankenpflege. Das Haus selbst war einst ein zweigeschossiger Putzbau aus dem 18. Jahrhundert, außerlich bestand es aus zwei sehr unterschiedlichen Hausteilen, einem einachsigen östlichen mit hohem Satteldach und einem zurückgesetzten zweiachsigen und wesentlich niedrigeren westlichen Korbbogenportal. 1894 wurde das Gebäude zur Bäckerei umgebaut, im Adressbuch von 1902 befindet sich ein Bäcker Prignitz an dieser Adresse; 1907 wird das Haus durch einen hofseitigen Pferdestall ergänzt. Die ehemalige Mitteldurchfahrtsdiele hatte ein inzwischen nicht mehr vorhandenes Korbbogenportal. Seit Jahrzehnten ist der Beginenberg 2 in erster Linie ein Wohnhaus. Seit 1986 leben die jetzigen Haupteigentümer und Inhaber von "Casita Maria" dort. Mitte der 90er-Jahre wurde das kleine Haus im Beginenberg 2, dessen Substanz sehr schlecht erhalten war, wie die historischen Bilder vielleicht auch verdeutlichen, bis auf den historischen Keller mit dem Tonnengewölbe abgerissen und nach historischem Vorbild wieder aufgebaut. Architekt Rainer Briese ist gleichzeitig Miteigentümer. Der Hof wurde ebenfalls in Anlehnung an die einstige Nutzung erhalten. Dort erinnern noch alte Mauerwerksreste an die Zeit, als sich hier eine Ausspanne befand. Inzwischen ist auch die Restauration des historischen Tonnengewölbes zum großen Teil abgeschlossen. Im Keller befinden sich noch Mauerstücke, die nach Auskunft der Denkmalschützer aus dem 14. Jahrhundert stammen, das Tonnengewölbe soll aus dem 17. Jahrhundert sein.

Der Name des Hauses entstand übrigens in Anlehnung an den großen Nachbarn, wo sich im Erdgeschoss das italienische Einrichtungsfachgeschäft "Casa Uno" befindet. Und neben das große Haus Nummer 1, passt das "Häuschen von Maria", wie die Inhaberin mit Vornamen heißt, hinsichtlich des Größenunterschiedes vortrefflich. Die Idee für den Namen hatte übrigens Thomas Niebuhr, ein Journalist der Norddeutschen Neuesten Nachrichten.

Inzwischen ist CASITA MARIA ein beliebtes Fotomotiv geworden. Nicht nur wegen der früher typischen Kleinteiligkeit des Gebäudes, sondern wegen der historischen Tür, die aufgearbeitet wurde. Die farbliche Abstimmung erfolgte - wie auch für das Haus selbst - mit den dafür zuständigen Fachfrauen aus dem Stadtplanungsamt. Und weil eine der beiden Sonnenblumen fehlte, schnitzte der pensionierte Lehrer, Schnitzer und Sprücheklopfer Hans Franke aus Lütten Klein ein Exemplar, das kaum von dem Original zu unterscheiden ist.
Zweimal öffnen die Besitzer ihre Türen für die Öffentlichkeit: Zur Kunstnacht im Sommer und zum "Tag des offenen Denkmals" am zweiten Sonntag im September.

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